Arbeitskreis - Archive

Als ehrenamtlicher Betreuer des Stadtarchivs Dettelbach ist unser Mitglied Dr. Hans Bauer aktiv. Er verwaltet das Archiv seit 1973; in den Jahren 2006 bis 2009 wurden die Bestände völlig neu geordnet, katalogisiert und in einem EDV-Verzeichnis erfasst.

Das Stadtarchiv umfasst alle Dokumente der Stadt und ihrer neun Ortsteile in
 ca. 230 laufenden Regalmetern. Die ältesten Bestände stammen aus dem späten 15. Jahrhundert, darunter die Dorfordnung des Fürstbischofs Rudolf von Scherenberg für Dettelbach aus dem Jahr 1482.

Das Archiv ist nur nach Voranmeldung und unter Aufsicht benutzbar – das ist in allen Archiven die übliche Praxis. Interessenten wenden sich zur Terminvereinbarung an:

Dr. Hans Bauer, E-Mail: dr.haba(at)web.de

Der Stadtarchivar gibt seit 1975 die „Dettelbacher Geschichtsblätter“ heraus, die inzwischen bei Ausgabe Nr. 286 im 37. Jahrgang angelangt sind. Er selbst, aber auch andere Mitglieder des KHK veröffentlichen darin regelmäßig neueste Forschungsergebnisse zur Geschichte der Stadt und ihrer Ortsteile. Darüber hinaus sind aus der Feder des Stadtarchivars mehrere Bücher über die Vergangenheit Dettelbachs erschienen, zuletzt das Buch „Sagen und Geschichten aus Dettelbach“ Band I (2011).

Unser Mitglied Konrad Reinfelder, ein kundiger Haus- und Familienforscher, arbeitet derzeit an einem „Dettelbacher Hausbuch“. Es wird alle Häuser der Altstadt erfassen und ihre Besitzer und Bewohner bis zurück ins 16. Jahrhundert auflisten. Dieses Buch wird ein umfassendes Nachschlagewerk werden – unverzichtbar für alle Geschichtsinteressierten.

Eine weitere Publikation von Dr. Bauer wird die Beschreibung und Wertung der Mirakelbilder und der Wunderbeschreibungen der Dettelbacher Wallfahrtskirche sein; mit der Veröffentlichung ist in naher Zukunft zu rechnen.

Ein weiteres Projekt des „Arbeitskreises Archive“ wird in den kommenden Jahren die Einrichtung eines „Dettelbacher Geschichtsportals“ im Internet sein, das sowohl alle erschienenen Nummern der „Dettelbacher Geschichtsblätter“ enthält und auch Hinweise auf die wichtigen Denkmäler der Stadt und ihrer Ortsteile gibt.

Für den KHK ist die Pflege der Geschichtsforschung von größter Bedeutung, gemäß dem Grundsatz: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht richtig beurteilen und keine passenden Entscheidungen für die Zukunft treffen.“

Stand Juli 2011