Skulpturenweg "Pilgervolk"

Der Dettelbacher Skulpturenweg "Pilgervolk" entstand im Jahre 2005 und feiert das 500-jährige Bestehen der Wallfahrt zu "Maria im Sand". Die Steine sollen das Jubiläum sichtbar und greifbar im öffentlichen Raum unserer Stadt als steinernes Gedächtnis verankern.

Das Vorhaben geht zurück auf eine Initiative von wenigen Dettelbacher Bürgern, fand aber bald die Unterstützung des Kulturhistorischen Kreises und stieß bei der Stadtverwaltung und anderen öffentlichen Einrichtungen auf positives Echo und zunehmende Resonanz in der Bevölkerung.

So tritt nun das steinerne "Pilgervolk" als modernes Wahrzeichen von Dettelbach neben Pfarrkirche und Wallfahrtskirche, verkündet einen mutigen Aufbruch und signalisiert den Willen, sich aktiv mit Neuem auseinanderzusetzen, ohne das wertvolle kulturelle und kunstgeschichtliche Erbe zu verleugnen.

Die sieben Künstlerinnen und Künstler haben sich auf je eigene Weise, ohne gängelnde Vorschriften irgendwelcher Art, mit dem gestellten Thema auseinandergesetzt. Sie hatten auf der Mainlände unter den Augen der Öffentlichkeit vier Wochen Zeit, um mit unzähligen Hammerschlägen in ihren Stein hinein und hindurch "zu pilgern", auf der Suche nach der richtigen Form für die Vision, die jeder mitgebracht hatte oder die sich allmählich einstellte. Es entstanden großartige Variationen über einen fundamentalen Aspekt der menschlichen Existenz, denn Leben ist immer Pilgerschaft, wie immer die selbst gesteckten oder vorgegebenen inneren oder äußerlichen Ziele auch heißen mögen.

Dr. Albert Fuß


Der Kulturhistorische Kreis Dettelbach dankt für die Unterstützung des EU-Förderprogramms LEADER+, des Bezirks, der Stadt Dettelbach und allen weiteren großzügigen Förderern.

Das Projekt 1. Internationales Bildhauersymposium wurde von der Europäischen Union aus dem Programm LEADER+ und aus der Unterfränkischen Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken gefördert.


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